Teilnahme

Ausschreibung- und Teilnahmebedingungen

Austragungsort:

Galerie Blaues Atelier, Annenstraße 33, A-8020 Graz

Teilnahmebedingungen:

Der Wettbewerb ist ohne Altersbeschränkung. In beiden Sparten erfolgt die Einreichung ausschließlich auf dem elektronischen Weg per Email. Die Künstlerinnen-Vita  und sämtliche Kontaktdaten sind als Word.docs beizufügen. Die Bewerberinnen müssen entweder ihren Lebensmittelpunkt in der Steiermark oder Graz haben, oder sie sollten der Steiermark/Graz durch ihre Herkunft oder ihr Werk verbunden sein.

ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG! ACHTUNG!

Es kann pro Künstlerin nur in je einer Sparte jeweils ein NEU zu erstellendes Werk eingereicht werden, dass sich inhaltlich auf die Grazer Annenstraße bezieht!

-Im Bereich Literatur wird bei der Einreichung ein Essay oder Prosa erwartet. Eingereicht werden soll ein Text als Word.doc mit max. 15.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen), Schrift: Times New Roman, 12 Pt. Unterhalb des Textes ist die Angabe der Zeichen, inkl. Leerzeichen und der Vor- und Zuname anzugeben. Bitte nur einen Text einreichen, dieser darf noch nicht veröffentlicht worden sein.

-Im Bereich Bildende Kunst soll ein Fotos eines neuen Werks (im Original max. Größe 100x100cm), Mischtechnik, Acryl oder Öl auf Leinwand, Grafik, Druckgrafik, Collage oder Comic eingereicht werden. Das Foto (jpg.) muss scharf sein und soll eine (druckfähige) Größe von mindestens 1,5 bis max. 3 MB haben. Es soll folgendermaßen beschriftet sein: namederkuenstlerin_titeldesbildes_zBsp-100mal80cm.jpg (bitte bei der Dateibeschriftung keine Leerzeichen und keine Sonderzeichen wie z.B.: „“§$%{&/(?)ß=.;, ect. verwenden!)

Thema:

Die Ausschreibung beinhaltet in den Bereichen Text und Bildnerisches die Vorgabe, sich mit dem jeweiligen Werk inhaltlich auf die Grazer Annenstraße bzw. das umliegende Annenviertel und die Menschen, die dort anzutreffen sind, zu befassen und ein neues Werk zu kreieren, wobei eine Sichtbarmachung der urbanen Dynamik erwünscht ist.

Im Wettbewerb steht für die Künstlerinnen die Frage im Vordergrund, wie die Annenstraße subjektiv wahrgenommen wird und welche Fiktionen zu ihrer positiven Veränderung auch in Zukunft beitragen könnten? Welche Frauen sind dort anzutreffen, wie sind deren Lebensumstände und Lebensmodelle beschaffen? Was fehlt ihnen, welchen gesellschaftlichen Beitrag leisten sie? Sind sie überhaupt sichtbar? Ist Migration und Diversität in der Straße, die einen Frauennamen trägt, tatsächlich so vordergründig existent, wie behauptet wird? Und wenn ja, wieso wird dem mit so viel Unwohlsein begegnet? Welche möglichen Geschichten und Situationen, oder welche „Normalitäten“ verbergen sich hinter den Fassaden der Häuser in der Annenstraße? Was spielt sich in der Straße selbst ab?

Die Bewerberinnen in beiden Sparten erklären sich bei Bewerbung mit der Veröffentlichung ihrer jeweiligen Werke in Internet- und Druckmedien einverstanden.

Die Bewerberinnen im Bereich Literatur erklären sich bereit im Falle einer Nominierung den jeweiligen Text in einer öffentlichen Veranstaltung zu lesen.

Die Bewerberinnen im Bereich Bildende Kunst erklären sich bei Bewerbung einverstanden, dass ihr jeweiliges Werk im Falle einer Nominierung für die Dauer von ca. 4 Wochen in der Galerie Blaues Atelier ausgestellt wird. Die bildnerischen Werke verbleiben nach der Ausstellung im Besitz der jeweiligen Künstlerinnen. Die Werkanlieferung und Abholung ist verpflichtend und erfolgt auf eigenen Kosten.

ACHTUNG: Für den Fall, dass eine für den Preis nominierte Künstlerin sich zur Nominierung nicht bekennt und die Kommunikation mit den Organisatoren des Wettbewerbs vereitelt, behält die Organisation sich vor, die Nominierung aufzuheben und eine evt. Preisernennung- und Verleihung der betreffenden Person zurückzuziehen und zugunsten einer nachgereihten und nominierten Künstlerin zu vergeben.

Anmeldefrist:

Eine Einreichung soll bis zum 31.05.2014 erfolgen.

Zum Wettbewerb:

Da es besonders für Künstlerinnen schwierig ist, sich am Kunstmarkt zu etablieren, soll der ausgeschriebene Preis dazu beitragen, (konkret 20) aktiv künstlerisch schaffende Frauen der Öffentlichkeit nachhaltig sichtbar zu machen und deren Reputation zu heben.

Dies soll einerseits über den Wettbewerb mit Preisgeldern geschehen, andererseits über eine abschließende öffentliche Veranstaltungsreihe. Geplant sind Lesungen der Texte der ersten drei Nominierten im Bereich Literatur und eine vierwöchige Ausstellung der Werke der ersten zehn ausgewählten Bildenden Künstlerinnen. Das Preisgeld von insgesamt € 3000.- erhalten sechs nominierte Künstlerinnen.

Ein tragender Eckpfeiler des Wettbewerbs ist ein Werk-Katalog. Geplant ist eine ausführliche Text- und Fotodokumentation (in A4 und Farbe), welche zeitgleich zur Präsentation der Werke erscheinen soll. Um eine möglichst breite Streuung der Reputation zu gewährleisten, werden in diesem Katalog die besten zehn Texte und die besten zehn Bildnerischen Werke im Druck erscheinen. (Die für den Preis insgesamt 20 nominierten Künstlerinnen erhalten jeweils 3 Belegexemplare des Kataloges.)

Preisverleihung Literatur und bildende Kunst:

2x  1. Preis € 800.-

2x  2. Preis € 400.-

2x  3. Preis € 300.-

Plus 14 nominierte Künstlerinnen – Ausstellung des bildnerischen Werks bzw. Präsentation des Werks/des Textes im Katalog.

Veranstaltungsort für die 4 Veranstaltungen ist die Galerie Blaues Atelier, Annenstraße 33, A-8020 Graz. Daten der Veranstaltungen, Beginn jeweils 19h:

Vernissage/Preisübergabe Bildende Kunst + Präsentation Katalog Di. 07.10.
Ausstellung/Lesung 1/Preisübergabe Literatur, Nominierte 3. Preis Di. 14.10.
Ausstellung/Lesung 2/Preisübergabe Literatur, Nominierte 2. Preis Di. 21.10.
Ausstellung/Lesung 3/Preisübergabe Literatur, Nominierte 1. Preis Di. 28.10.

Die Ausstellung wird durch Kerstin Eberhard (Leitung Galerie Blaues Atelier und Obfrau M.I.A.Z.W.O.A.) kuratiert.

Eröffnung: Bürgermeisterstellvertreterin und Frauenstadträtin
Dr.in Martina Schröck und Kulturstadträtin Lisa Rücker
Grußworte durch Vertretung von Herrn Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
Einführung: Kerstin Eberhard

Anlieferung hängefertiger Bildnerische Werke jeweils 09-19h in der Galerie Blaues Atelier:

Dienstag 30.09. oder

Mittwoch 01.10. oder

Donnerstag 02.10.2014

Abholung Bildnerische Werke jeweils 09-19h in der Galerie Blaues Atelier:

Dienstag 04.11. oder

Mittwoch 05.11. oder

Donnerstag 06.11. 2014

Ausstellung:

Die Ausstellung beginnt mit der Vernissage am Dienstag 07. Oktober  2014 um 19h und endet am Freitag, den 31. Oktober 2014 um 18 Uhr. Vor Ausstellungsende dürfen keine Kunstwerke aus der Ausstellung entfernt werden. Auch bei Kaufanfragen für Kunden müssen reservierte Kunstwerke in der Ausstellung bis zum Ausstellungsende verbleiben (die Galerie agiert bei dieser Ausstellung nur zwischen Käufern und Künstlerinnen vermittelnd).

Jury:

Die Vor- und Endauswahl trifft die Jury. Die Entscheidung der Jury ist bindend und nicht anfechtbar. Alle Personen der Jury sind durch ihre bisherige Arbeit im Bereich Literatur, Bildende Kunst und thematisch mit der Gleichstellung von Frauen, Migration und Diversität, sowie mit dem Annenviertel und der steirischen Kunstszene vertraut.

 –          Jurorinnen Bereich Literatur:

Anita Keiper (Verlag edition keiper)

Luise Kloos (Interdisziplinäre Künstlerin, Spezialistin für Diversität)

Kerstin Eberhard (Autorin und Obfrau Verein M.I.A.Z.W.O.A.)

 –          Juroren/Innen Bereich Bildende Kunst:

Anton Lederer (< rotor > Zentrum für zeitgenössische Kunst, Initiator Annenviertel)

Eva Ursprung (Bildende Künstlerin und Kuratorin)

Kerstin Eberhard (Bildende Künstlerin und Obfrau Verein M.I.A.Z.W.O.A.)

Zulassung zur Ausstellung und zum Kunstpreis:

Die durch die Jury in die Endauswahl aufgenommenen 20 Künstlerinnen werden umgehend nach Abschluss der Jurierung per E-Mail schriftlich informiert. Der Verein M.I.A.Z.W.O.A. lädt diese zu einer Ausstellung nach Graz ein und informiert über die weitere Vorgehensweise.

Rechte/Pflichten:

Die Künstlerinnen bestätigten mit ihrer Teilnahme, dass alle Arbeiten ausnahmslos von ihnen hergestellt wurden und frei von jeglichen Rechten Dritter sind. Jede Einreichende ist damit einverstanden, dass ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und in öffentlichen und elektronischen Medien darüber berichtet wird. Für alle Entscheidungen aus Anlass der Vergabe des Kunstpreises und die Entscheidung über die Aufnahme der Werke in die Ausstellung ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Eventuelle Wettbewerbsbedingungen von Berufsverbänden können nicht herangezogen werden. Dem Verein M.I.A.Z.W.O.A. werden (über die Projektzeit des Wettbewerbs hinaus) die Verwertungsrechte der eingereichten Kunstwerke und Biografien in Bildbänden, Einladungskarten, Broschüren, Büchern, Katalogen in Tages- und Fachzeitungen sowie im Internet eingeräumt. Die Kunstwerke und Bildrechte bleiben Eigentum der Urheberinnen. Den Anweisungen der Ordnungskräfte ist Folge zu leisten.

Haftung:

Die Anlieferung der Exponate, das Aufstellen bzw. Aufhängen und der Abbau bzw. Rücktransport der Exponate geschehen auf Gefahr der Künstlerinnen. Der Verein M.I.A.Z.W.O.A. haftet bei Schäden, die an den angelieferten Kunstwerken entstehen nur für grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz und nicht für Schäden, die aufgrund von Luftfeuchtigkeit oder Temperaturschwankungen an den Kunstwerken entstehen. Der Verein M.I.A.Z.W.O.A. kann zur Handhabung der Kunstwerke Dritte einschalten. In diesem Fall beschränkt sich die Haftung auf sorgfältige Auswahl und Unterweisung der von ihr beauftragten Dritten. Sollte gleichwohl ein Haftungstatbestand eintreten, so ist die Haftung auf 300 € pro Kunstwerk beschränkt. Zur Frage der Schadenshöhe sowie zur Feststellung des Marktwertes des Kunstwerkes ist der Verein M.I.A.Z.W.O.A. berechtigt, Gutachter einzuschalten.

Versicherung:

Die Kunstwerke sind während der Ausstellungsdauer außerhalb der Öffnungszeiten gegen Wasser- und Brandschäden versichert.  Möchte die Künstlerin einen weitergehenden Versicherungsschutz für die Ausstellungsdauer haben, so ist dieser von ihr auf eigene Kosten abzuschließen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand:

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Graz, auch für Ansprüche, die im gerichtlichen Mahnverfahren geltend gemacht werden.

Salvatorische Klausel:

Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Ausschreibung unwirksam sein oder werden, so wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die VertragspartnerInnen sind dann verpflichtet die unwirksamen Bestimmungen durch andere, wirksame Bestimmungen zu ersetzen, die insbesondere im Hinblick auf den verfolgten wirtschaftlichen Zweck, den ungültigen Bestimmungen möglichst nahe kommen.

Projektträger:

Verein M.I.A.Z.W.O.A.